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Sounds of the Shadows __________________________________________________________
Der
Gitarrensound der frühen Shadows (1960-1964) mit ihrem Leadgitarristen Hank Marvin war im Wesentlichen geprägt von 3 Faktoren: Der Fender Stratocaster, einem VOX AC 15 bzw. AC 30 Verstärker und den
damaligen Echo-Hallgeräten, die meist auf dem Prinzip einer Endlosbandschleife arbeiteten. Die Kombination mehrerer Aufnahme- und Wiedegabeköpfe produzierte das typische Tap-Echo. Unvermeidliche
Mängel in der Mechanik der Laufwerke führten zusätzlich zu einem “Wow-and Flutter Effekt” der eine Modulation des Tones bewirkte und massgebend für den typischen Sound war.

Die authentische Reproduzierung dieses Sounds ist mit den heute zur Verfügung stehende Mitteln
technisch möglich. Verschiedene Firmen haben sich dieses Themas angenommen und bieten spezielle Echogeräte oder modifizierte Multieffektgerätegeräte, z.B. aus der Alesis Quadraverb Serie, an.
Voraussetzung zur Erzeugung des Shadows Sounds ist ein mit Multi-Tap Delay mit mindestens 5 Taps. Um die Verzögerungszeiten des alten Bandechos exakt zu kopieren ist es vorteilhaft die Verzögerung der
einzelnen Taps individuell programmieren zu können. Zusätzlich sollte ein Flange-Effekt zur Verfügung stehen, mit dem der “Wow and Flutter Effekt” simuliert werden kann. Um die klanglichen Eigenschaften
der Bandechos nachzubilden, ist ausserdem eine spezielle Entzerrung des Echo-Anteils wünschenswert.
Die Quadraverb-Serie von ALESIS bietet prinzipiell diese Voraussetzungen. Qadraverb 2 und Quadraverb 20 können über USB mit Patches geladen werden, das ältere Qaudraverb-plus bietet diese Möglichkeit
nicht, die Programmierung muss von Hand erfolgen. (siehe Patch-Tabellen). Leider werden die Geräte
heute nicht mehr gebaut. Diese professionelle 19”-Geräte von Alesis sind gesucht und daher auch gebraucht noch recht teuer. Hier ein Soundbeispiel: Kon Tiki
(Featuring Göran Tångring Backing Track) aufgenommen mit Alesis Quadraverb Patch 97
Für Freunde der “Bodentreter” bieten sich verschiedene preisgünstigere Alternativen an. Beliebt ist z. B.
das Zoom-508 Delay oder das Yamaha Magicstomp, die allerdings beide auch nur noch gebraucht im Handel sind.
Eine weitere, allerdings weniger authentische Alternative den Shadows Sound annähernd zu reproduzieren sind Multieffektgeräte, die mindestens
über 2 unabhängig voneinander programmierbare Delays verfügen. Ein Vertreter dieser Kategorie ist z. B. das Zoom GFX-707. Über das Feedback der beiden Delays kann der Tap-Effekt nahezu simuliert
werden. Mehrere Einstellungen (Patches) können gespeichert und über die Fußtasten abgerufen werden. Durch Analyse alter Shadows Aufnahmen mit einem Wave-Editor konnten die Verzögerungszeiten der
damals verwendeten Band-Echos ermittelt werden. Für die Geräte - ALESIS Quadraverb plus und Zoom GFX-707 - stehen die Patches für die gängigsten Instrumental-Hits der Shadows in den beigefügten Tabellen Interessierten zur Verfügung.
Quadraverb-Plus Patches GFX-707 Patches
sehr ausführliche Informationen zum Sound der Shadows sowie
historischen und modernen Echogeräten bietet dias englischsprachige Webportal www.echotapper.nl
Links zum Thema Shadows und Echo Geräten: http://goran.tangring.com http://groups.msn.com/ShadowMusic/home.msnw
http://www.theshadowsofficial.com http://www.btinternet.com/~shadows_archive/
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