HI-Fi Amp
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Der Entwurf und die Realisierung eines HiFi Röhrenverstärkers unterscheiden sich stark von denen eines Gitarrenverstärkes. Während Gitarrenverstärker maßgeblichen Einfluss auf die Klangbildung haben, sie sind eigentlich als ein Teil des Instrumentes anzusehen, wird vom HiFi Verstärker eine absolute Klangneutralität, linearer Frequenzgang geringer Klirrfaktor und Nebengeräuschfreiheit gefordert. Wenn auch die zu erreichenden technischen Daten meist nicht an moderne High-End Geräte in Halbleitertechnik heranreichen, wird das Klangbild doch allgemein als ‘musikalischer’ und ‘lebendiger’ empfunden. RADIO-RIM Ultralinear Ausgangstrafo von 1964

Zwei Radio-Rim Ausgangsübertrager (siehe Bild) aus den 60er Jahren, verschachtelt gewickelt und mit Schirmgitteranzapfung, die noch im Keller ihr Dasein fristeten, waren der Anlass den Bau dieses Verstärkers in Angriff zu nehmen. Ob diese Übertrager für High-End taugen, wird sich erst nach Inbetriebnahme zeigen. Die Daten der AÜs sind zwar nicht bekannt, aber der verschachtelte Aufbau und die gemessene Primärinduktivität von 20H lassen auf ein gutes Ergebnis hoffen.  Der Übertrager ist sekundär für 5Ohm bzw. 15Ohm  bei prrimär Raa 3,4kOhm ausgelegt. Bei der heute üblichen Lautsprecherimpedanz von 8 Ohm ergibt sich also über den 5 Ohm Ausgang ein Raa von
5,44 kOhm Dieser Wert passt bei einer Betriebsspannung von ca. 430V gut zu den unten genannten Endröhren

Das Konzept orientiert sich an den vorhandenen Übertragern, das heißt: Ultralinear Gegentakt- Endstufe mit 2xEL34. Alternativ kommen auch 6L6GT oder KT88 als Endröhren in Betracht. Der Verstärker ist als 2-kanaliger Vollverstärker konzipiert. Eingänge für CD, Tuner AUX und Phono sind vorhanden. Die Eingangsstufe arbeitet in SRPP (Shunt Regulated Push Pull) Schaltung. Sie wurde bereits vorher in einem Testaufbau geprüft, optimiert und gemessen. Die Endstufe ist konventionell in bewährter Technik aufgebaut. Als Netztrafo kommt ein Ringkerntrafo der Fa. HB-AmpDesign zum Einsatz. Der für den Phono-Eingang erforderliche Entzerrer -Vorverstärker wird später als externes Gerät hinzukommen.
Auf eine Klangregelung wurde bewusst verzichtet, dafür passt eine Loudness-Schaltung bei geringen Lautstärken den Frequenzgang an die physiologischen Gegebenheiten des menschlichen Ohres an. Diese Lösung berücksichtigt meine persönlichen Hörgewohnheiten. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dem sei  das Kapitel “Klangtuning” unter www.sp-zschocke.de empfohlen.

Die Entstehung des Verstärkers ist im ”Bau Tagebuch” beschrieben.

  Technische Daten  des STA 2045:
- Röhrenbestückung: 4x KT88/EL34/6L6 2x ECC81, 2x ECC83
- Lautsprecherimpedanz: 5 Ohm, 15 Ohm intern umlötbar
- Frequenzbereich: 20Hz-20kHz -2dB;
- Fremdspannungsabstand: -85db gegen 1W an 8 Ohm unbewertet
- Klirrfaktor (THD): bei 40W / 1Khz 1%
- 5 Line-Eingänge: Tuner, Phono, CD, AUX, Tape /
  1 Ausgang : Tape Out
- Eingangsempfindlichkeit: ca 150mV  bei 45W bei
  Volume=100%,
- Eingangsimpedanz: ca. 200kΩ
- Ausgangsleistung: ca. 2x 38 bis 50 Watt
  @ca. 1%THD, abhängig von Röhrenbestückung.
- Leistungsaufnahme: max. 320W
- Maße (BxHxT): 39x18x28 cm, Gewicht: 15kg


An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis:
Alle hier veröffentlichten Dokumente und die genannten Fakten stammen teilweise aus der Planungsphase des Projektes. Eine Gewähr für die Richtigkeit wird nicht übernommen. Interessenten, die das Projekt nachbauen möchten, sollten über entsprechendes Fachwissen verfügen.
Fragen zum Projekt beantworte ich gern unter folgender mail-Anschrift:


Bildergalerie:
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Platinenlayout

Platinenlayout

Platinenlayout

Power-Section

Source-Select

Source-Select

Loudness

Trimmer

Rohchassis

Aufbau_Top

Beschriftung der Rückseite

Innerer Aufbau

Innerer Aufbau Hinten

Innerern Aufbau Vorn

Verkabelung I

Verkabelung II

Ansicht

STA 2045 Perspektive

STA 2045

STA2045 Draufsicht

Rückseitiges Anschlussfeld

Frontplattendetail

Frontplattendetail

Frontplattendetail

Glimmende Röhren . .

Frontansicht im Betrieb

Michaels Amp

Michaels Amp Frontansicht

Michaels Amp Rückansicht